Smartstore stellt FlexPOS-Template für Retail- und Event-Anwendungen vor
Kassensysteme im Wandel: Vom Transaktionspunkt zur Prozesszentrale
Moderne Kassensysteme stehen vor einem grundlegenden Umbruch. Mit der zunehmenden Verzahnung von stationärem Handel, Events und digitalen Touchpoints entwickeln sich Kassen von isolierten Abrechnungspunkten zu zentralen Steuerungseinheiten komplexer Prozesse.
Vor diesem Hintergrund positioniert Smartstore sein FlexPOS-Template als eigenständige Lösung für professionelle POS- und Self-Checkout-Szenarien im Retail- und Eventumfeld.
POS-First statt Shop-Logik

Im Gegensatz zu klassischen Shopsystemen verfolgt FlexPOS konsequent einen POS-First-Ansatz. Während E-Commerce-Templates auf Content, Kataloge und Conversion-Ziele optimiert sind, gelten im physischen Verkauf andere Prioritäten.
Entscheidend sind vor allem:
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stabile Reaktionszeiten auch unter Dauerlast
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Fehlertoleranz bei instabiler oder unterbrochener Konnektivität
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intuitive Bedienung ohne Schulungsaufwand
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Skalierbarkeit über mehrere Geräte, Rollen und Nutzungsszenarien hinweg
Die Benutzeroberfläche wurde daher nicht aus einem Shop-Frontend abgeleitet, sondern gezielt für reale Verkaufssituationen konzipiert – hinter der Theke, mobil oder im Self-Service.
FlexPOS vs. Flex Template: Klare Trennung der Aufgaben
Architektonisch grenzt sich FlexPOS bewusst vom bekannten Flex Template ab.
Die Ausrichtung ist eindeutig:
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Flex: Präsentation, Content, SEO, digitaler Verkauf
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FlexPOS: Prozesse, Interaktion, Durchsatz, Stabilität
FlexPOS ist damit keine Anpassung eines Web-Templates, sondern ein eigenständiges Kassentemplate für physische Verkaufsszenarien, in denen Zeitkritik, Fehlerminimierung und Prozesssicherheit im Vordergrund stehen.
Modular statt monolithisch: EventFLOW, FlexPOS und SoftPOS
Seine volle Stärke entfaltet FlexPOS durch eine modulare Systemarchitektur. Spezialisierte Komponenten greifen gezielt ineinander:
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EventFLOW
Echtzeitsteuerung von Besucher-, Verkaufs- und Interaktionsflüssen – insbesondere relevant für Events mit nicht-linearen Prozessen. -
FlexPOS
Zentrales POS-Modul für klassische Kassenarbeitsplätze mit hohem Transaktionsvolumen. -
SoftPOS
Mobile Verkaufsszenarien direkt auf Endgeräten – ohne stationäre Kassenhardware.
Diese Struktur erlaubt flexible Einsatzszenarien und eine dynamische Anpassung an Ort, Last und Zielgruppe.
Hardware-Integration als Systemprinzip
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor im operativen Betrieb ist die Hardware-Anbindung. Smartstore hat die komplette Kassenhardware des Herstellers SUNMI vollständig in die FlexPOS-Software integriert.
Konkret bedeutet das:
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Aktivierung aller SUNMI-Geräte per Klick
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sofortige Einsatzbereitschaft ohne zusätzliche Konfiguration
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einheitliches Zusammenspiel von Hard- und Software
Gleichzeitig bleibt FlexPOS bewusst offen. Bestehende Kunden-Kassen und individuelle Hardware-Infrastrukturen lassen sich nach Wunsch anbinden. Das System folgt damit keinem geschlossenen Ökosystem, sondern einer hardwareflexiblen Plattformlogik.
QR-Code, RFID und NFC: Interaktion ohne Medienbruch
QR-Code-, RFID- und NFC-Technologien sind bei FlexPOS keine optionalen Erweiterungen, sondern architektonische Grundbestandteile.
So lassen sich unter anderem realisieren:
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Cashless-Payment-Systeme
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Zutritts- und Berechtigungskonzepte
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Analyse und Steuerung von Besucherströmen
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nahtlose Prozesse ohne Medienbrüche
Auf dieser Basis entstehen Smart Venues sowie integrierte Retail- und POS-Systeme, bei denen Verkauf, Zugang, Identifikation und Abrechnung ineinandergreifen.
Das Wallet als strategische Plattformkomponente
Eine zentrale Rolle übernimmt das Smartstore Wallet. Es fungiert nicht nur als Zahlungsmittel, sondern als persistente Identitäts- und Interaktionsschicht über alle Touchpoints hinweg.
Im Wallet werden gebündelt:
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Guthaben und Zahlungen
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Tickets und Berechtigungen
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Coupons und Incentives
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Transaktions- und Nutzungsverläufe
Für Betreiber bedeutet dies höhere Prozesssicherheit, bessere Steuerbarkeit und neue Möglichkeiten zur Personalisierung. Das Wallet entwickelt sich damit vom reinen Zahlungsinstrument zur strategischen Plattformkomponente.
Performance im POS-Umfeld: Stabilität vor Benchmark
Klassische Web-Performance-Scores sind im POS-Umfeld nur eingeschränkt aussagekräftig. Entscheidend sind:
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konsistente Antwortzeiten unter Dauerlast
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vorhersehbares Verhalten bei parallelen Transaktionen
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zuverlässige UI-Reaktionen auch bei begrenzter Hardware
FlexPOS setzt daher auf reduzierte, zweckorientierte Oberflächen und eine klar priorisierte Rendering-Logik. Sichtbare Reaktion hat Vorrang vor vollständigem Asset-Laden.
Fazit
FlexPOS ist kein Shop-Template mit Kassenerweiterung, sondern ein dediziertes Kassentemplate für komplexe, reale Verkaufssituationen. Die Kombination aus klarer Systemarchitektur, modularen POS-Komponenten, integrierter Identifikationstechnologie, Hardware-Flexibilität und Wallet-Logik schafft eine Plattform, die deutlich über klassische Kassensoftware hinausgeht.
Wer Retail-Flächen, Veranstaltungen oder hybride Verkaufsszenarien als integrierte Prozesse versteht, benötigt kein angepasstes Frontend – sondern ein eigenständiges System. FlexPOS wurde genau dafür entwickelt.